Drei Pfannen in zehn Jahren. Die vierte sollte bleiben.
Ich heiße Sabine Keller, bin 54 und koche in einer Küche, die nach Kaffee, Spülmittel und abends nach Zwiebeln riecht — nicht nach Studio. Markus geht um sieben, ich um acht. Dazwischen liegt oft ein Spiegelei. Genau das Ei hat mich irgendwann so wütend gemacht, dass ich aufgehört habe, billige Antihaftpfannen zu stapeln.
Sabine KellerKöln-EhrenfeldAugust 2026
Eintrag 1 · Oktober 2024
6:41 Uhr, und das Weiße war schon schwarz
Markus stand mit der Jacke im Türrahmen. Ich hatte die Pfanne auf die Platte gestellt, Butter hinein, Ei hinein — wie seit Jahren. In der Mitte war die Beschichtung matt und narbig, vom Schneebesen, den ich „nur diesmal“ benutzt hatte. Das Ei setzte fest. Ich schabte. Es riss. Der Rand war gummiartig, die Mitte ledrig.
„Kauf doch einfach eine neue“, sagte er, und war weg.
In der untersten Schublade lagen bereits zwei Vorgängerinnen. Eine mit Blasen am Rand, eine, an der das Antihaft in Fäden hing. Jede hatte zwei, höchstens drei Jahre gehalten. Immer dasselbe: erst gleitet alles, dann kratzt irgendetwas, dann kochst du nur noch vorsichtig, als wäre die Pfanne ein krankes Tier.
Ich wollte an dem Morgen keine vierte aus demselben Regal. Ich wollte eine, bei der ich nicht mehr überlege, ob der Pfannenwender zu hart ist.
Eintrag 2 · November 2024
Im Markt hat alles geglänzt. Zu Hause blieb die Frage.
Samstag, Venloer Straße. Ich habe Pfannen in die Hand genommen, als würde das Gewicht die Wahrheit verraten. Die günstige war leicht wie Spielzeug. Die keramische fühlte sich nach Lack an. Die gusseiserne hätte ich kaum bis zur Kasse getragen, und Markus hätte sie nach dem Abwasch draußen zum Rosten vergessen.
Der Verkäufer sagte „unempfindlich“ und schaute schon zum Nächsten. Unempfindlich gegen was? Gegen mein Leben — Spätzle, Tomatensoße, Lena, die mit der Gabel in der Pfanne stochert, wenn sie zu Besuch ist?
Abends rief Beate an, meine Schwester in Bonn. Sie kocht für vier und hat keine Geduld für Geräte, die man behandeln muss wie Porzellan. „Es gibt Titanflächen“, sagte sie, „ohne diese Schicht, die irgendwann in den Abfluss wandert. Teurer. Dafür kochst du auf Metall.“
Ich habe das Wort Titan googelt, bis der Bildschirm warm war. Viel Lärm. Ein Satz ist hängen geblieben: Wenn nichts extra drauf ist, kann sich auch nichts ablösen.
Eintrag 3 · Dezember 2024
Heiligabend in Lenas WG, und ich habe mich geschämt
Lena wohnt in der Südstadt, vier Leute, eine Herdplatte, die schneller heiß wird als mein Temperament. Ich wollte Entenbrust machen, „wie zu Hause“. Die WG-Pfanne war dünn. An einer Stelle roch es nach Rauch, an der anderen war das Fleisch grau. Die Haut klebte. Jemand öffnete das Fenster. Ich habe gelacht, damit niemand merkt, dass mir das naheging — Kochen ist das, was ich kann.
Im Zug zurück nach Ehrenfeld habe ich auf dem Handy die Seite von Tovara aufgemacht. TitaniumPro. Kochfläche aus Titan, darunter Aluminium, außen Stahl, damit sie auf Induktion geht. Drei Größen. Die L, 28 Zentimeter, 124,95 €. Für uns zwei plus Beilage. Teurer als das, was ich sonst in den Wagen lege.
Unten auf der Seite stand etwas, das mich beruhigt hat, weil es nicht nach Wunder klang: Sie ist kein Teflon. Man muss sie vorheizen. Wenn man das nicht tut, klebt es. Eine Anleitung liegt bei.
Am 2. Januar habe ich bestellt. Nicht aus Begeisterung. Aus Trotz gegen die Schublade.
Eintrag 4 · Januar 2025
Der erste Morgen, an dem ich sie fast zurückgeschickt hätte
Das Paket kam an einem Dienstag, DHL, gewöhnlicher Karton. Drin: die Pfanne, ein Glasdeckel, ein Bambus-Untersetzer. Der Stiel lag schwer in der Hand, „Tovara“ stand darin. Die Fläche war nicht glatt wie Plastik, sondern gehämmert, kühl, metallisch. Ich habe mit dem Finger darüber gestrichen und dachte: Das hier schonst du nicht. Das hier benutzt du.
Mittwochfrüh, altes Ritual: Pfanne kalt auf die Induktion, Ei hinein. Es klebte. Schlimmer als bei der Alten, kam mir vor. Ich habe Markus die Pfanne hingehalten wie eine Anklage. Er zuckte nur mit den Schultern. „Hast du die Zettel gelesen?“
Abends, am Küchentisch, die Kurzanleitung. Vorheizen, mittlere Stufe, bis Wassertropfen über die Fläche perlen wie Quecksilber. Dann Fett. Dann das Essen. Nicht vorher. Nicht „schnell zwischendurch, ich bin spät dran“.
Donnerstag, 6:38. Ich habe gewartet. Die Tropfen liefen. Ein Stück Butter, das Ei. Es setzte kurz an — und dann glitt es, als hätte jemand die Fläche eingeölt, ohne dass ich eine Schicht riskiert hätte. Markus hat das Ei auf dem Teller angeschaut und nur gesagt: „Na endlich.“
Seitdem ist das Warten die ganze Arbeit. Zwanzig, dreißig Sekunden, in denen ich den Kaffee umrühre. Kein Zauberspruch. Eine Gewohnheit.
Eintrag 5 · April 2025
Sonntag das Steak, Dienstag der Abwasch in einem Zug
Wir haben uns etwas angewöhnt, das früher nach Restaurant klang und jetzt nach Sonntag klingt: ein Steak, Brokkoli, Bratkartoffeln aus dem, was übrig ist. Früher habe ich die Hitze runtergedreht, sobald die alte Pfanne zu stinken anfing. Hier drehe ich sie hoch. Die Kruste kommt. Markus schneidet, nickt, sagt nichts — bei ihm ist das das höchste Lob.
Unter der Woche ist es unspektakulär: Zucchini, Reste, ein Omelett, wenn Lena anruft und doch noch vorbeikommt. Zu dritt wird die 28er knapp. Beate würde den Wok nehmen, den höheren Rand. Ich koche für zwei. Die L reicht.
Was mich wirklich umgedreht hat, war nicht das Steak. Es war Dienstag, 21 Uhr, ich war müde. Warmes Wasser, Schwamm, zwei Kreise — die Fläche war leer. Manchmal stelle ich sie in die Maschine, der Hersteller erlaubt das. Meistens nicht. Stahlwolle kommt ihr nicht nahe. Warum sollte sie.
Eintrag 6 · August 2026
Die alten Pfannen stehen im Keller. Ich hole sie nicht hoch.
Anderthalb Jahre. Dieselbe Pfanne. Der Hammerschlag sieht aus wie am ersten Tag, nur dunkler an den Stellen, wo ich Fleisch angebraten habe — eine Patina, kein Abblättern. Ich denke nicht mehr nach, ob der Wender aus Metall darf. Er darf.
Was geblieben ist: das Vorheizen. Wer das überspringt, klebt. Das habe ich Gästen schon zweimal erklärt, und beide Male haben sie mich für pingelig gehalten, bis das Ei von allein rutschte.
Ich behaupte nicht, dass sie ewig hält. Ich behaupte, dass ich zum ersten Mal nicht plane, wann die nächste dran ist. Morgens, wenn Markus die Jacke zubindet, liegt das Ei auf dem Teller in einem Stück. Das war der ganze Wunsch.
TovaraTitaniumPro™ Pfanne
TitaniumPro™ Pfanne
Kochfläche aus reinem Titan, ohne PTFE- oder PFAS-Beschichtung. 3-Schicht-Aufbau, für Induktion, Gas, Elektro, Ceran und den Backofen bis 270 °C.
ab 119,95 €
M 119,95 € · L 124,95 € · Wok 129,95 € · Versand ab 65 € kostenfrei · 100 Tage testen
0,5 mm Titan mit Hammerschlag-Struktur — nichts, das sich ablösen kann
1 mm Aluminiumkern, 0,6 mm Edelstahl 430 außen, induktionstauglich
Vorheizen, dann braten — kein Teflon, dafür echte Hitze für die Kruste
Spülmaschinenfest, von Hand in Sekunden sauber
Glasdeckel und Untersetzer oft im Lieferumfang — aktuell auf Tovara.de prüfen
Gleiche Titan-Oberfläche, gleicher Aufbau — der Unterschied ist der Rand und der Durchmesser.
M · 26 × 5,5 cm
Eier, Pfannkuchen, schnelles Gemüse.
119,95 € · ca. 1,73 kg
L · 28 × 5,5 cm
Steaks, Bratkartoffeln, zwei Personen.
124,95 € · ca. 1,91 kg
Wok · 28 × 9 cm
Hoher Rand für Gemüse, Reis, Curry.
129,95 € · ca. 2,30 kg
Der Aufbau
Kochfläche
0,5 mm reines Titan, Hammerschlag-Struktur
Kern
1 mm Aluminium für gleichmäßige Hitze
Außen
0,6 mm Edelstahl 430, induktionsgeeignet
Herd
Gas, Elektro, Ceran, Induktion, Backofen bis 270 °C
Reinigung
Hand oder Spülmaschine, ohne Stahlwolle
Lieferung
Versand in 1–2 Werktagen, meist 6–10 Werktage bei dir, DHL
Kurz zur Technik: Nicht kalt mit dem Ei starten. Mittlere Stufe, Wassertropfen müssen perlen, dann Fett, dann das Essen. Genau das steht in der Anleitung, die jeder Bestellung beiliegt.
Die TitaniumPro™ Pfanne gibt es direkt bei Tovara.
Tovara Journal ist eine Werbesite für die TitaniumPro™ Pfanne. Kauf, Versand und Rückgabe laufen über tovara.de. Erfahrungen in der Küche können abweichen.